Bereits im 1. Nachkriegsjahr – nachdem sich ein einheitlicher „Burgenländischer Fußballverband“ konstituiert und alle Fußballvereine des Landes zum Beitritt eingeladen hatte, trat SV Rohrbach am 12. Juni 1946 dem Burgenländischen Fußballverband bei. Die Vereinsfarben sind Schwarz-Weiss. Der SV-Rohrbach trug seine Heimspiele in Mattersburg aus.

Die Gründung
Der Sportverein Rohrbach wurde am 27.2.1946 von Franz Radowan, Hans Hosenseidl, Lorenz Schütz, Julius Herowitsch, Matthias Fasching, Hans Bauer, Lorenz Kutrowatz, Ferdinand Riegler, Matthias Radowan und Johann Pinezich gegründet. Die genannten Vereinsfunktionäre waren auch alle eingefleischte Idealisten, denn welche Hindernisse von den Sportbegeisterten überwunden werden mussten, um den Spielbetrieb zu gestalten, kann sich heute kaum noch jemand vorstellen.
Am 31. Juli 1949 erhielt der SV Rohrbach einen eigenen Sportplatz.

Es fehlte praktisch an allem, was heutzutage als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt wird. z.B.: Dressen war ein Wunschtraum, richtige Sportschuhe gab es kaum, das eigene Spielfeld war holprig, viel zu klein; ein neuer Matchball war eine Kostbarkeit – zeitweise war überhaupt nur ein einziger Ball vorhanden, die Fahrt zu den Auswärtsspielen erfolgte mittels offenem LKW oder Traktor, doch die Begeisterung aller Beteiligten ließ alle Unzulänglichkeiten und Hindernisse überwinden.

Am 25. August 1946 erfolgte der Startschuss zur Meisterschaft.
Nach der Vereinsgründung und der Austragung mehrerer Freundschaftsspiele erfolgte im Meisterschaftsjahr 1946/47 auch der Start im offiziellen Fußballbewerb des Burgenlandes und zwar in der 2. Klasse Mitte. Wie überall, gab es auch beim SV Rohrbach Höhen und Tiefen, Schwächeperioden und Aufwärtstrends. Ungebrochen aber blieb in all den vergangenen Jahrzehnten des Fußballsports in Rohrbach die Begeisterung für diesen Sport bei den Aktiven und in der Anhängerschaft.

Der Stadionbau
Hervorzuheben sind auch die großen baulichen Leistungen dieser Jahrzehnte. Durch beispielgebende Initiativen und dem Fleiß der uneigennützigen Funktionäre und Helfer sowie der tatkräftigen Hilfe der Gemeinde, des Landes und der ansässigen Firmen wurde eine Sportanlage mit Kabinen, geschaffen, die sicherlich zu den schönsten unseres Landes gehört. Allein am Sportplatz, unserem Gansbärenstadtion, kann man am Spielfeld, an der Kabine, an der Tribüne und an der Flutlichtanlage die Arbeit und Leistung der vielen Helfer ersehen.

 Der Werdegang
1950/51: Meister der 2.Kl. B Nord
1964/65: Meister der 2. Liga Nord
1968/69: Meister der 2. Liga Nord
1988/89: Meister der 2. Liga Mitte
1998/99: Meister der Burgenlandliga Aufstieg in die Regionalliga Ost
1999/2000: Abstieg in die Burgenlandliga
2000/01: Meister der Burgenlandliga Aufstieg in die Regionalliga Ost
2004/05: Abstieg in die Burgenlandliga